Unser Schulprogramm

Mit der Schulprogrammarbeit seit 2002 machte sich unser Kollegium auf den Weg, die Arbeit mit unseren Schülern und Schülerinnen unter ein gemeinsames Ziel zu stellen.

Vision

Wir verstehen unsere Schule als Lebens- und Erfahrungsraum für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen, wo sie lernen miteinander zu leben. Die Hinführung zu größtmöglicher Selbständigkeit, zu Selbstbewusstsein, Kritikfähigkeit und Eigenverantwortung ist uns dabei besonders wichtig.

In der alltäglichen Arbeit wollen wir uns diese Vision immer wieder neu in Erinnerung rufen, um  gemeinsam mit unseren Schüler/Innen eine erfüllte Schulzeit zu erleben.

Unterricht

So sind wir bestrebt, den Unterricht, die Ausbildung und die Erziehung entsprechend der individuellen Bedürfnislage der Schüler/Innen zu gestalten.
Wir suchen gemeinsam nach Inhalten, die für unsere Schüler/Innen einen lebensweltlichen Bezug haben und planen diese Inhalte in sogenannten Handlungsfeldern ganzheitlich.
Die Arbeit aller Klassen an diesen gemeinsamen Thematiken soll den Austausch über Gelerntes in der Schulgemeinschaft ermöglichen. Diese Form bietet die Gelegenheit, Arbeitsergebnisse anderen Schüler/Innen zur Anschauung und zum Weiterlernen zur Verfügung zu stellen. Damit erhöht sich die Motivation zum Mitmachen in jeder möglichen Form. Außerdem kann  sich Erlerntes durch dazu notwendige Übungen zur Präsentation festigen.
Im Schuljahresablauf festgelegte Rituale bieten genügend Möglichkeiten im Sinn der Arbeit an unseren  Handlungsfeldern Erlerntes darzubieten und anzuwenden.
In der Rubrik „Lehrplan; können Sie sich über Beispiele aus unserem Schulalltag informieren.
Bei der Gestaltung unseres Schulalltags sind wir bestrebt, so häufig wie möglich Unterricht mit Kontakten zur Öffentlichkeit in verschiedenen Formen zu verbinden.
Die Teilnahme an Sportwettbewerben der Förderschulen, die Zusammenarbeit mit unseren Partnern anderer Schularten, Betriebe und Institutionen ermöglicht uns über unsere Schulmauern hinaus Erfahrungen im Umgang miteinander zu sammeln.
Eine besondere Aufgabe besteht für uns darin, unseren Kindern und Jugendlichen immer wieder die Möglichkeit zu bieten, ihre Stärken zu erfahren und diese durch viel Übung weiter zu entwickeln.
Auch im Rahmen der Erfüllung der Berufsschulpflicht, während der dreijährigen Werkstufenzeit suchen wir nach Arbeitsmöglichkeiten nicht nur in den Werkstätten für behinderte Menschen, sondern auch nach passenden Tätigkeiten in der freien Wirtschaft.
Das Tätig sein in realen Arbeitsabläufen erlaubt den Schüler/Innen sich in Selbsteinschätzung zu üben und auch eigene Grenzen zu erleben. Sich dieser Tatsache zu stellen und zu erleben, dass es weitere Hilfen und Lösungsmöglichkeiten gibt, die ein zufriedenes, erfülltes Arbeiten möglich machen ist in diesem Rahmen eine wichtige Lernaufgabe für sie.

Schaffen der Voraussetzungen für guten Unterricht

Um die individuellen Lernvoraussetzungen zu ermitteln, wird für alle zu betreuenden Schüler/Innen jeweils ein individueller Förderplan erstellt. Dieser soll dazu dienen, die Ressourcen der Schüler/Innen in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit zu stellen und diese damit auch erfüllbar und beurteilbar zu gestalten. Die Schüler/Innen selbst und deren Eltern sind bei der Erstellung der individuellen Förderpläne mit einzubeziehen.
Die Lernfortschritte sind mit Hilfe von schulintern verbindlichen Inventaren festzuhalten und halbjährlich in Vorbereitung auf die Erstellung der Halbjahresinformationen und Zeugnisse zu dokumentieren.
Im Rahmen der Konferenzordnung der Schule gibt es für die Planung und Nachbereitung aller möglichen mit dem Schulablauf und dem Unterricht verbundenen Vorhaben Beratungen, an denen alle pädagogischen Mitarbeiter/Innen entsprechend ihrer Aufgaben teilnehmen.
Fort- und Weiterbildungen auf regionaler, überregionaler sowie auf schulinterner Basis bieten dem Kollegium die Möglichkeit, sich regelmäßig über notwendige Neuerungen auf allen den Schulalltag zu sichernden Gebieten zu informieren.
Die Zusammenarbeit zwischen allen an der Erziehung und Bildung Beteiligten ist eine entscheidende Bedingung für das Gelingen der Arbeit mit unseren Schüler/Innen.
Dazu gehört in erster Linie die Gestaltung der Elternarbeit. Elternabende, Elterngespräche, Elterninformationen in verschiedenen Formen dienen der Transparenz der pädagogischen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, gemeinsame Feste und Aktionen der Kontaktpflege zwischen allen an der Gestaltung des Schulalltags Interessierten.

 
www.brückeschule.de